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14.06. – 16.06.2018 Judo – Europameisterschaft der Ü 30 in Glasgow – Willy Huber ist Europameister!

!!!!!!!!!!!!!! Gratulation !!!!!!!!!!!!!!

Nach der Deutschen Meisterschaft können wir Willy nun auch zu einem hervorragend erkämpften Europameistertitel gratulieren. Es ist seine erste goldene Medaille auf einem Internationalen Turnier. Somit ist der Medaillensatz nun komplett!

Willy trat in der Gewichtsklasse bis 66 kg in der Altersklasse M8 an. Begleitet von seiner Partnerin und Lara ging es am Donnerstag in der früh gegen 4 Gegner an den Start.

Der erste Gegner war der Spanier Castill. Willy holte sich konsequent seinen Griff und dominierte den Spanier von der ersten Sekunde an, es gab ein Wazari für seinen klassischen Dreher. Im nächsten Angriff mit De-ashi-barai konnte der Spanier ein letztes Mal Aussteigen, bevor er einen Ippon gegen sich für Sasae-tsuri-komi-ashi hinnehmen musste. Im zweiten Kampf ging es gegen den Franzosen Marchione. Hier zeigte Willy SC Armin Übergang-Stand-Boden-Schule und ging nach einem Wazari für Yoko-otoshi nahtlos in einen Kesa-gatame über. Der Franzose versuchte noch sich zu befreien, es gab jedoch keine Chance, somit ein zweites Wazari und den zweiten Sieg des Tages. Im dritten ging es für Willy nun gegen den altbekannten und gefürchteten Ukrainer Venher. Dieser Kampf versprach spannend zu werden und genau so kam es auch. Kraftmäßig auf einer Ebene verging die erste Minute ohne Ergebnis, dann eine Schreckenssekunde als der Ukrainer einen sehr schnellen Seoi-nage Ansatz durch brachte und dafür einen Wazari bekam. Nach Mate musste Willy auch noch ein Shido für Inaktivität hinnehmen. In der nächsten Minute änderte sich Blatt, Willy kämpfte unbeeindruckt des  Rückstandes weiter. Ein Sasae Ansatz von Willy brachte eine Bodensituation zustande in der er sich einen Sankaku-Tate-Shio-gatame erarbeitete. Und wer selbst schon mal in diesen Sankaku-Haltegriff gelegen ist weiß, es gibt kein entkommen, das musste auch der Ukrainer einsehen. Nun stand noch ein letzter Kampf gegen den Ungarn Nagy an, dieser trat jedoch aus Verletzungsgründen aus dem Vorkampf nicht mehr an, das hieß ein Kampf loser Sieg. Das jahrelange arbeiten und konsequente trainieren wurde somit mit einen grandiosem Europameistertitel belohnt!

Am Samstag wurde Willy dann vom Athleten zum Coach als Lara in der jüngsten Altersklasse F1 bis 70 kg an den Start ging. Sie hatte 6 Gegnerinnen somit wurde in einer Liste gekämpft. Im ersten Kampf ging es gegen die Britin Adams. In der Ersten Minute hatten beide gute Ansätze die jeweils keine Wertungen brachten. Eine Mattenrandsituation nutze die Britin für einen Tani-otoshi Ansatz für den Sie ein Wazari bekam. Lara ließ sich davon nicht beeindrucken und kämpfte offensiv weiter. In den letzten 20 Sekunden hatte Lara nochmals einen starken Ansatz die Britin konnte sich jedoch heraus drehen. In den letzten Sekunden muss man alles probieren, leider ohne Erfolg und Lara musste in der Schlusssekunde den zweiten Wazari einstecken. Im zweiten Kampf in der Trostrunde ging es nun gegen die Portugiesin Garcia. Hier zeigte Lara was in ihr stecke und kämpfe sehr variabel. Lara bearbeitete die Portugiesin solange bis diese ein Shido für Inaktivität hinnehmen musste. Nach einigen Seoi-nage Ansätzen kannte die Gegnerin das uns blockte nach hinten, das nutze Lara in den letzten Sekunden des Kampfes aus und warf zum Wazari mit Ko-uchi-maki-komi. Somit stand sie im Kampf um Platz 3. Hier traf sie auf die Französin Forment, aus dem ersten Kampf der Französin war zu erkennen dass diese sehr viel Kraft hat. Das bekam Lara dann auch zu spüren und wurde durch die starke Griffkraft in den Boden gezwungen und dem Würger war kein entkommen mehr. So beendete Lara ihre erste Europameisterschaft auf einem guten fünften Platz.

Willy und Lara bedanken sich für die vielen Glückwünschen und die Daumen drücken!

 

Wettkampfliste als PDF

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