Judo – Judocamps

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2018 Planung läuft

 

2017 vom 02.09.-09.09.2017 – 17tes Judolager in Kelchham bei Passau

Judo Camp 2017 SC Armin München

Nun schon zum 17 ten Mal fuhren wir gemeinsam ins Sommerlager. Auch dieses Jahr gab es wieder einige Lagerfeuer, zwei Ausflüge in den Klettergarten und einen Besuch im Passauer Schwimmbad. Die U15 und die Erwachsenen haben – sehr zur Freude von Willy – dreimal am Tag trainiert. Auch die U10/12 hat super fleißig, zweimal am Tag, trainiert. Ein paar Mutige haben sogar den Sprung in den recht kalten Badeweiher gewagt. Unsere übliche Laufstrecke war durch den Sturm nicht passierbar, so wurde der Berg vom Weiher hoch zum Haus als Sprintstrecke missbraucht. Thomas und ich möchten uns nochmal bei allen bedanken, die uns vor und während des Camps unterstützt haben. Es war wie all die Jahre wieder eine super tolle Woche!
Lara

2016 vom 03.09. – 10.09.2016

Wie schon die letzten 7 Jahre fuhren wir auch dieses Jahr mit 46 Judokas wieder auf den Ferienhof Schiermeier in die Nähe von Passau. Wie immer ging es los mit Zimmerbezug und Matten aufbau, im Anschluss daran ein gemeinsames Kennen lern Training. Die nächsten Tage waren gezeichnet von 2 Pflicht sowie ein zusätzliches Abendtraining. Zwischen durch blieb dieses Jahr dank des tollen Wetter Zeit um den neugestalteten Badeweiher ausgiebig zu testen. Die Kanutour war dank des sonnigen Wetter und dem besserem Wasserstand ein super Ausflug, auch wenn einige hin und wieder ihr Kanu schieben mussten. Es blieb auch nicht aus das 2 Kanu kenterten. Der Ausflug ins Schwimmbad wurde wie immer ab Montagabend herbei gesehnt. Unsere Zumbastunde im Anschluss war schon viel besser als letztes Jahr. Auch das weitere Gelände, mit Laufstrecken und Spielplatz wurde wieder ausgiebig getestet. Neben den Lagerfeuern war auch das Essen wieder super.

Danke nochmal an alle die vor Ort und davor eine Aufgabe übernommen haben!!
Thomas und Lara

2015 vom 05.09.-12.09.2015

Wie schon die letzten 13 Jahre starteten diesmal 52 Judoka‘s ihre Reise ins Judocamp. Nachdem der Bus mit Matten und Gepäck beladen wurde ging die Fahrt los. Vor Ort ausladen, aufbauen, Zimmerbezug uns ein erstes Mittagsessen, danach ging es gleich los mit der ersten gemeinsamen Trainingseinheit. So voll war die Matte noch nie.

An den folgenden Tagen waren mindestens 2 Trainings angesagt. Doch dass Abendabend war auch immer sehr gut besucht so dass einige Teilnehmer auf 4,5 Stunden Judo am Tag kamen.

Hinzu kam noch Volleyball oder Tischtennis. Auch wurde viel Karten gespielt über Werwolf oder Munchkin bis hin zu den Klassikern Schafkopf und Watten.

Dank den fleißigen Holzträgern hatten wir auch vier Abende am Lagerfeuer. Da das Wetter dieses Jahr nicht so warm war fiel bei der Kanutour die Wasserschlacht aus, einige erprobten dafür Ihre Geisterfahrergünste und rammten einige ihrer Mitfahrer bis zur kenter Grenze.

Der Schwimmbadausflug am Donnerstag wurde wie immer herbeigesehnt um die müden Knochen und Glieder wieder zu lockern. So starteten wir in die letzten beiden Tage.

Freitag nach dem Frühstück konnten die fleißigsten der Woche ihren neuen Gürtel bei der Prüfung erlangen, herzlichen Glückwunsch an alle die bestanden haben.

Am Samstag wurden bei den Abschlussspielen noch mal letzte Reserven ausgegraben um bei der Verteilung der Aufräumarbeiten als einer der ersten wählen zu dürfen.

Bedanken möchten Thomas und ich uns nochmal bei unser Küchencrew (danke wieder für das tolle Essen) nur so überstehen wir die Woche. Danke auch an alle die vor Ort einzelne Aufgaben übernommen haben.

 

Thomas und Lara

 

2014 vom 06.09.-13.09.2014

 

14. Judosommerlager SC Armin und Freunde – Es lebe Zirkel-Bene

In der Woche vom 6.-13.9.2014 waren die Judoka des SC Armin zum 14. Mal im Sommerlager und wie seit vielen Jahren waren auch viele Unterhachinger Judoka mit dabei. Wie seit einigen Jahren ging es wieder ins niederbayerische Kelchham auf den Ferienhof Schiermeier, der für dieses Jahr extra zwei Weichbodenmatten angeschafft hat, so dass noch intensiver trainiert werden konnte. In der Sporthalle des Ferienhofes wurden wie immer zunächst gemeinsam die Matten aufgebaut, die in der Woche wieder intensiv genutzt werden sollten. Jeweils vormittags wie nachmittags standen Trainingseinheiten auf dem Programm gehalten von Willy Huber, Robert Stoll und Andreas Hofreiter, unterteilt in die Gruppe der Kinder/Jugendlichen (bis U15)  sowie der Jugendlichen/Erwachesenen (ab letzter Jg. U15). Am Abend stand dann noch ein freies Training auf dem Programm. Wer wollte kam also auf bis zu drei Trainings pro Tag. Eine Besonderheit des Lagers war diesmal der Zirkel-Bene. Naja, eigentlich hieß das bloß, dass Bene Hierl die beiden Zirkeltrainings der Woche organisierte, aber es war schnell ein geflügeltes Wort und nach dem ersten Zirkel, bei dem alle an ihre Grenzen gingen, war klar, dass es das auch in den folgenden Jahren bleiben würde. Auch ansonsten gab wieder nahezu jeder sein bestes im Training, so dass mal wieder bald beklagt wurde, dass es Voltaren immer noch nicht als Duschgel gibt und der Weg vom Essensraum zu den Zimmern wurde recht beschwerlich, auch wenn die Treppen immer noch nur 10 oder 12 Stufen hat.

In der „Freizeit“ ging es dann beim Tischtennis-Turnier oder bei Rundlauf oder Tischkopftennis weiter sportlich zur Sache und der Abenteuerspielplatz wurde rege genutzt. Am Dienstag stand dann der obligatorische Ausflug in den Kletterwald an und wieder sah man (auch von unten gut erkennbar) so manch verzweifeltes Gesicht) auf den Eimern der schwarzen Route. Am Donnerstag war dann wieder Schwimmbad angesagt. Danach ließ dann auch der Muskelkater wieder deutlich nach, wobei mehrheitlich die Meinung vorherrschte, dass schlicht die Schmerzrezeptoren ihren Dienst einstellten, weil offensichtlich ohnehin niemand auf sie hörte.

Sollte es vor diesem Trainingslager noch irgendjemand gegeben haben, der das Spiel Carcassonne nicht kannte bzw. spielen konnte, der kriegte es von Lukas umgehend beigebracht, irgendwie musste er sich ja beschäftigen, während sein Papa (Hofi) im Training war und er mit seinen knapp 5 Jahren nicht am Erwachsenen-Training mitmachen konnte.

An den Abenden war wie üblich soweit es das Wetter zuließ Lagerfeuer angesagt mit Stockbrot und Marshmallows. Es war wieder einmal eine super Woche dank der Organisation von Lara und Thomas und natürlich der Verpflegung durch Laras Mutter und Oma.

Das nächste Trainingslager findet auch wieder in Kelchham statt in der Woche vom 5.-12.09.2014.

 

2013

 

2012

 

2011

Ich teile jede Seifenblase – oder auch einfach Sommercamp 2011

Was kommt raus, wenn man 40 Judoka, ca. 14qm Matten, einen niederbayerischen Bauernhof, ein Schwimmbad, 13 Kanus, zwei Fläschchen Seifenblasen und jede Menge Brennholz zusammen mischt? Richtig, das Sommerlager 2011 des SC Armin und seiner befreundeten Vereine. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren ging es auch 2011 wieder auf den Ferienhof Schiermeier im niederbayerischen Kelchham. Gleich nach der Ankunft wurde mit den mitgebrachten Matten in der zum Hof gehörenden Turnhalle das Dojo eingerichtet. Das bisherige Trainerteam Willy Huber und Andreas Hofreiter wurde dieses Jahr durch Robert Stoll verstärkt, so dass für ausreichend Abwechslung gesorgt war, wer sich die „Gemeinheiten“ für die Trainierenden ausdenken durfte. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde täglich mehrfach trainiert, für jede Gruppe gab es jeweils eine Vormittags- und eine Nachmittagseinheit. In den Technikeinheiten wurde mit großer Konzentration an den Details gefeilt, in den Wettkampfeinheiten holten alle das letzte aus sich heraus. Als Spray gibt es Voltaren inzwischen, bald sicher auch als das bereits vor zwei Jahren geforderte Duschgel. Besondere Fantasie bewies Willy, als er Hofi am Samstag Vormittag eine Wettkampfeinheit durchführen lies, damit sich die Leute am Nachmittag im Techniktraining für den anschließenden Zirkel schonen konnten. Als dann (sicherlich völlig unerwartet) zwei Judoka aus Passau auftauchten, um die Nachmittagseinheit mit zu trainieren, wurde diese kurzerhand mit einer halben Stunde voller Randoris abgeschlossen. Spätestens dann waren alle für den folgenden Zirkel ausreichend aufgewärmt. Am Abend war dann noch die Möglichkeit für freies Training gegeben und auch hier machte Willy mit einer Wortschöpfung von sich reden, die Potential für das Wort des Jahres hat: „Freiwilliges Pflichttraining“. Und auch hier waren die „Freiwilligen“ mit Feuereifer dabei.

Was war außer Judo noch geboten? Wie jedes Jahr ging es an einem Nachmittag ins Passauer Schwimmbad (wir dürfen immer noch rein) und als besonderer Ausflug stand diesmal eine Kanutour auf dem Regen statt. Dass man bei einer Kanutour im Regen nass wird, versteht sich von selbst, aber auch auf dem Regen geht die Sache nicht trocken ab. Die Boote waren wenn es hoch kam 200m gefahren, als bereits die ersten Wasserschlachten ausgetragen wurden. Diese wurde letztlich nur für die Befahrung schwierigerer Abschnitte (die es sehr selten gab) und bei der Durchfahrung schattiger Stellen (die es etwas öfter gab) kurz unterbrochen.

Abends wurden (wenn kein Lagerfeuer möglich war) Videos geschaut, das Repertoire reichte von „Drachenzähmen leicht gemacht“ über „Schuh des Manitou“ bis zu den 2010er Judo Weltcups und Kogas „A New Wind“.

Und was hat es nun mit den Seifenblasen auf sich. Nun der Titel ist diesmal dem zweijährigen Lukas und unserer Organisatorin Lara zu verdanken. Dass ein zweijähriger gerne mit Seifenblasen spielt ist klar und dass er auch Erwachsen da mit reinziehen kann, versteht sich fast von selbst. Und nachdem es einmal geklappt hatte, eine Seifenblase in der Luft durch pusten in mehrere zu teilen, forderte er das mit Vehemenz immer wieder ein und Lara war mit großer Begeisterung jedes mal dabei.

Und so hoffen wir auch für 2012 wieder auf ein tolles Trainingslager. Naja, eigentlich sogar auf zwei, da Willy angekündigt hat, sich wieder um ein Winterlager zu kümmern.

Elke, Felix, Lukas & Hofi

2010

 

2009 – Sommer

Von Voltaren-Duschgel und der Frage nach dem Wo

Bericht aus dem Trainingslager vom 5. bis 12. September 2009 in Thyrnau

Acht Jahre lang hatte Willy Huber die Trainingslager des SC Armin bzw. später die gemeinsamen Lager mit dem TSV Unterhaching organisiert. 2009 übernahmen nun Lara Huber und Thomas Henneberger das Ruder und dennoch gab es wie üblich am Ende viele Fragen zu beantworten.
Wo findet das Trainingslager statt und wie kommt man hin? Gibt es Voltaren auch als Duschgel und wirken Anabolika-Globoli tatsächlich? Gibt es Kamika(t)ze(n) auch heute noch? Wie schnell ist man, wenn man auf dem Photo der Geschwindigkeitsmessung nicht zu sehen ist?
Aber eins nach dem anderen. Mit den Organisatoren wechselte auch der Ort des Trainingslagers. Nachdem es bisher stets ins benachbarte Tschechien ging, war diesmal ein Ort namens Thyrnau das Ziel. Dieser sollte gerüchteweise in der Nähe von Passau liegen und ohne Überquerung einer Staatsgrenze zu erreichen sein, was manche nicht hinderte, ihre Anfahrtsroute von München aus über das Autobahnkreuz Nürnberg-Feucht zu planen. Letztlich fanden jedoch alle 41 Teilnehmer ans Ziel, wo es zunächst daran ging die mitgebrachten Judomatten in der zum Ferienhof Schiermeier gehörenden Halle auszulegen. Die Anstrengungen der Fahrt hatten wohl eine der Teilnehmerinnen so verwirrt, dass kurz darauf die Ankündigung folgte, sie müsse im Laufe der Woche wegen einer Privatangelegenheit zurück nach Deutschland. Die Niederbayern mögen es ihr verzeihen.
Nach einem lockeren gemeinsamen Training am Samstag, wurde dann am Sonntag richtig losgelegt, zwei Trainingseinheiten Wettkampf für die Großen, eine Wettkampf- und eine Technik-Einheit für die Jüngeren standen auf dem Programm. Zumindest die Wettkampftrainings schienen es in sich gehabt zu haben, denn bereits am Abend wurde der Ruf nach Anabolika-Globoli (gemeint waren die schmerzlindernden homöopathischen Arnika-Kügelchen) laut und es wurde die Frage gestellt, ob es denn Voltaren-Schmerzgel auch als Duschbad gäbe. Letzteres wurde von einer freundlichen Apothekerin in der Umgebung allerdings mit nein beantwortet, eine Antwort der Herstellerfirma steht noch aus.
In den Zeiten zwischen den Trainings wurden die Spiel- und Erholungsflächen bei meist strahlendem Sonnenschein ausgiebig genutzt und auch der Katzennachwuchs des Hofes ausführlich verwöhnt. Eine der Jungkatzen war dabei allerdings etwas aufmüpfig und attackierte fast alles, was in ihre Reichweite kam, von Fliegen über Schuhbänder bis hin zu streichelwilligen Judoka, so dass ihr recht bald der Spitzname »Kamikatze« verpasst wurde.
Am Dienstagnachmittag ging es dann zur Sommerrodelbahn, um sich von den Anstrengungen der ersten Tage etwas zu erholen. Der Hinweis der Bahnbetreiber, dass es sich hierbei um ein Sportgerät handeln würde, schreckte niemanden ab und so waren bald alle auf der Jagd nach der höchsten Geschwindigkeit, denn zumindest bei einer Bahn gab es eine funktionierende Messanlage. Wenn man nun aber so dicht auf seinen Vordermann bzw. –frau auffährt, dass man auch auf dem Bild von dessen Messung nicht mehr zu erkennen ist, bleibt es wohl doch wieder bei einer Schätzung.
Nach weiteren Trainingseinheiten folgte am Donnerstag dann der wohlverdiente Ausflug ins Schwimmbad in Passau und neben Erholung im Whirlpool und Dampfbad gab es auch dort schon bald wieder die Jagd nach der besten Zeit, schließlich waren die Rutschen dort mit einer Zeitmessung ausgestattet.
Den Abschluss bildete dann am Samstag ein lockerer Spaßwettkampf mit Haltegriffen, Sumo-Ringen und der Frage, welche Gruppe einen Stift am weitesten innerhalb der Matte platzieren kann, ohne selbige zu betreten.
Alles in allem war es eine wunderschöne Woche. Herzlichen Dank an Lara und Thomas für die tolle Organisation.
Wir freuen uns, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen, dann zu viert.

Eure Elke, Felix und Hofi

 

2009 – Winter

Von gesprengten Ketten und anderen Missgeschicken
Judo-Skilager vom 21. bis 28.02.2009 in Železná Ruda

Wie in den vergangenen Jahren machten sich auch diesmal wieder 15 Judoka des SC Armin und des TSV Unterhaching in der Faschingswoche ins tschechische Železná Ruda auf, um dort eine Woche mit Judotraining und Skifahren zu verbringen. Und diesmal ging so manches zu Bruch, aber dazu später.
Die ersten Trainingseinheiten mussten noch in kleinerer Runde durchgeführt werden, Willy und Fabian kämpften am Samstag noch in der Landesliga für den TSV München Ost, Larissa konnte gar erst am Montag dazu stoßen, denn schließlich stand ja noch ihr Ausflug zu den Süddeutschen Meisterschaften an. Die Schneeverhältnisse zum Skifahren waren klasse, zum Autofahren, insbesondere hoch zum Waldschlösschen, waren sie es weniger. Auch die Schneeketten, auf die Schnelle an einer tschechischen Tankstelle besorgte, schafften nur wenig Erleichterung, das Anlegen im Tiefschnee ging nicht wie in der Beschreibung behauptet in fünf Minuten von statten. Aber vielleicht war damit ja auch die Haltbarkeit gemeint, denn die erste gab maximal fünf Minuten nach dem Anlegen bereits auf und riss.
Auch die Betten waren diesmal nur von begrenzter Haltbarkeit, eine kurzer Hüpfer von Felix und schon konnte man feststellen, dass beim Zusammenbau doch arg am Leim gespart worden war. Den hätten wir auch im Aufenthaltsraum durchaus gut gebrauchen können, als Simon beim Kartenspielen eindrucksvoll seinen Anspruch auf eine gewichtigere Rolle im Schwergewicht untermauerte – sehr zum Leidwesen des unter im befindlichen Stuhls. Aber glücklicherweise gab es ja Puzzle-Liebhaber in unseren Reihen, so dass auch dies recht schnell nahezu ungeschehen gemacht werden konnte.
Mitte der Woche folgte der obligatorische Ausflug ins Schwimmbad, dieses Jahr wieder nach Zwiesel, da die Autos von uns und Michi Haug unter einer tiefen Schneeschicht verborgen waren und Willys Auto auch beim besten Willen keine 14 Mitfahrer verträgt. Die Entspannung dort konnten alle nach den intensiven Trainingseinheiten gut gebrauchen.
Der zweite Skitag im tschechischen Špičák begann dann zunächst mit einem Ausflug durch den Wald, da der Weg vom Skibus zu den Kassenhäuschen des Skigebiets zwar nahe liegend war, aber doch klar verfehlt wurde.
Am letzten Tag fiel dann noch Maxis Gürtel der in diesem Jahr offensichtlich grassierenden Zerstörungswut zum Opfer – der Gewalt von einem Dutzend Erwachsener und Jugendlicher beim Tauziehen war er einfach nicht gewachsen.
Und so ging eine sehr nette und ereignisreiche Woche mal wieder wie im Flug vorbei.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Eure Elke, Felix und Hofi

 

2008 – Sommer

Bericht aus dem Trainingslager in Běšiny (Tschechien) vom 6. bis 13. September 2008

Bereits zum achten Mal hat Willy inzwischen das Sommercamp des SC Armin München und befreundeter Vereine, insbesondere aber natürlich der Kämpfer der Judowölfe organisiert. In diesem Jahr war einiges neu und doch vieles wohlvertraut. Zu den Neuerungen gehörte, dass erstmals Reiner nicht als Trainer dabei war, Willy und Hofi also die Trainingseinheiten ohne sein enormes Wissen gestalten mussten. Als dritter »Trainer« war dafür diesmal Felix dabei, der inzwischen seinen eigenen Judoanzug hat, die U11 und U14 schon ziemlich auf Trab hält und mit seinen noch nicht einmal drei Jahren schon mal seiner Mama erklärt, wie sie einen »Umdreher« gegen die Bankposition machen muss. Neben Reiner mussten wir insbesondere auch auf Laurenz verzichten, der wegen Komplikationen beim Heilungsprozess seiner Erkrankung, die ihn schon die halbe Liga-Saison gekostet hat, ausfiel. Auch an dieser Stelle noch mal gute Besserung.
Wie üblich ging es gleich kurz nach der Ankunft zum ersten Mal in die Halle, um die Tatami aufzubauen und ein erstes Training zu machen. Wichtiger aber, als dieses erste kurze Training, war das Lagerfeuer am Abend, dem noch drei weitere folgen sollten. Der Besitzer des Sägewerkes kennt Willys Auto inzwischen schon so gut, dass es keiner Worte mehr bedarf. Die Frage stellt sich, wie das funktionieren soll, wenn Willy mal einen neuen fahrbaren Untersatz braucht. Dann sollte vielleicht doch mal jemand tschechisch lernen, wenn wir wieder Holz kriegen wollen. Insgesamt viermal konnten wir dieses Jahr die gemütliche Atmosphäre eines prasselnden Feuers genießen, das jedes Mal auch Willys Definition eines ordentlichen Lagerfeuers, also höher als er es ist, mit Leichtigkeit genüge tat.
Bei den beiden Technik-Einheiten, die regelmäßig vormittags abgehalten wurden, waren die Judoka nach Alter getrennt. Am Nachmittag, beim gemeinsamen Wettkampftraining, wurde dann die Kapazität der Mattfläche aufs Äußerste ausgenutzt, was uns Trainern die Möglichkeit für viele kleine und gemeine Mannschafts- bzw. Gruppenübungen gab.
Die Otava machte es den Kanufahrern dieses mal alles andere als einfach, auch ohne die unzähligen Wasserschlachten, die die Bootsinsassen bereits nach den ersten 500 m vollständig durchnässt sahen. Nur geringfügig nässer wurde es dann am Donnerstag, als wir im Schwimmbad in Lam waren, auch wenn die Rückfahrt eher von Wassermangel bestimmt war. Die Wasserpumpe des Busses machte schlapp, bis ein Ersatzbus organisiert war, dauert es dann doch etwas über eine Stunde. Beim anschließenden Grillen war aber auch das schnell vergessen.
Zum Abschluss der Woche wurden noch sechs Judoka für ihr fleißiges Training mit der bestandenen Prüfung zum nächsten Kyu-Grad belohnt. Hierzu nochmals herzlichen Glückwunsch.
Und so war es auch diesmal wieder eine durchaus gelungene Woche und an dieser Stelle noch mal ein besonderer Dank von Felix an all die Jungs und Mädels, die in der Woche so lieb mit ihm gespielt haben.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Judocamps und hoffen, dass alle wieder mit dabei sind.

Eure Elke, Felix und Hofi

 

2008 – Winter

Judo, Ski und Spass
Judo-Skilager vom 02. bis 09.02.2008 in Železná Ruda

Zum nunmehr vierten Mal machten sich in der Faschingswoche 2008 die Judoka des SC Armin und vom TSV Unterhaching auf den Weg nach Tschechien um dort eine Woche mit Judo, Ski- und Snowboardfahren und natürlich jeder Menge Spaß zu verbringen.
Im Gegensatz zum Jahr 2007 hatte der Winter wieder Einzug gehalten, auch wenn niemand die Schneeberichte aus dem Internet glauben wollte, die eine gute Schneelage vorhersagten. Auch den Bildern der Netcams wurde eher Skepsis entgegengebracht. Umso größer die Überraschung, als wir wieder direkt vor der Haustür gut präparierte Pisten vorfanden, die wenig zu wünschen übrig ließen. Und auch für Felix waren die Hänge, oder besser gesagt das Stück in der Nähe des Liftes klasse, um erstmals seine Ski zu testen.
In der Judohalle bereiteten sich alle mit größtem Eifer auf die anstehenden Aufgaben vor, denn schließlich stand die erste gemeinsame Saison der Männermannschaft an und das Unentschieden am ersten Kampftag gegen die starken Hartecker war die Belohnung für die Anstrengungen.
Die Abende wurden dann wie jedes Jahr mit Darts, Kartenspielen und viel Spaß verbracht. Nur das mit dem Kartenspielen sollte u.a. Willy noch mal üben, damit er nächstes mal beim Watten nicht wieder so völlig untergeht.
Für die Mühe mit der Organisation auch von uns dreien noch mal ein besonderer Dank an Willy.

Eure Elke, Felix und Hofi

 

2007 – Sommer

Im Jahr, als der Regen kam

Bericht aus dem Trainingslager in Běšiny (Tschechien) vom 1. bis 8. September 2007

Inzwischen zum siebten Mal machten sich die Judoka des SC Armin nun auf, um in Tschechien ihr Sommertrainingslager abzuhalten und wie in den letzten Jahren waren auch diesmal wieder die Judoka des TSV Unterhaching sowie weiterer Vereine dabei. Es entwickelt sich inzwischen zur Freude des Organisators Willy Huber zu einem richtigen Lager der Judowölfe.

Diese Freude wurde dieses Jahr allerdings etwas getrübt, denn der Wettergott meinte wohl, dass wir es die letzten Jahre zu gut gehabt hätten. Und so war diesmal die wichtigste aller Fragen: Haben alle genug Regenkleidung dabei? Und sind Flip-Flops genauso gut wie Gummistiefel?

Am Sonntag konnten wir noch das alljährliche Lagerfeuer machen, eine Quote wie im Vorjahr mit sechs von sieben Abenden war aber nicht zu halten, auch die Kanu-Tour viel diesmal sprichwörtlich ins Wasser. Aber dafür wurde eben das Schwimmbad ein zweites Mal unsicher gemacht.

Trotzdem wurde fleißig trainiert und bis Mittwoch hatten wir insofern Glück, als die Regenschauer meist in die Trainingszeit fielen und es wenigstens, während wir vom Camping-Platz zur Halle liefen, halbwegs trocken blieb. Ab Donnerstag musste dann aber meist Willys Auto herhalten, um die Strecke zu überbrücken.

An den Abenden kamen dann die Pokerchips, Videos von Judo über Ice Age bis hin zu Paulchen Panther zum Einsatz, es wurden Kappen bemalt und Karaoke gesungen. Da die Abende teilweise ebenso in der Halle verbracht wurden, nutze dies so mancher noch für das eine oder andere Sondertraining.

Zumindest bis zu unserer leider vorzeitigen Abreise hat es uns wieder viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das Winterlager. Dann hoffentlich mit viel Schnee und wenig Schwierigkeiten.

Elke, Felix und Hofi

 

2007 – Winter

“Czech Judo-Ski-Tour 2007”
Judo-Skilager vom 17. bis 24.02.2007 in Železná Ruda

Im Februar 2007 war es wieder soweit, ein Gruppe Judoka des SC Armin sowie befreundeter Vereine machte sich auf, nun zum dritten Mal eine Woche Judo und Skifahren in der Tschechei zu genießen. Und wieder schaffte es Willy Huber, die Woche für alle zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu machen. Wobei in diesem Jahr vielleicht das außergewöhnlichste war, was alles nicht passiert ist.
So hat sich niemand gleich am ersten Trainingstag irgendetwas gebrochen. Na gut, Thomas hatte Uni-Prüfungen und kam deshalb erst am Donnerstag, aber auch da blieb er heil. Da es in diesem Winter deutlich weniger Schnee als im Vorjahr gab, musste auch niemand Willys Auto den Berg hoch schieben, sondern es schaffte die Steigung aus eigener Kraft. Obwohl wieder fast täglich Dart gespielt wurde, gab die Scheibe nicht bereits am zweiten Tag auf. Das wird doch wohl nicht ein Zeichen sein, dass es die Leute doch noch lernen?
Willy musste diesmal nicht vor jedem Training langwierig den Hausmeister suchen, sondern wir kamen zügig in unsere Umkleiden und die Halle, wo jeden Tag fleißig trainiert wurde und selbst Felix mit seinen noch nicht einmal 1½ Jahren schon beim Zirkeltraining beteiligt war. Skifahren war leider nur an zwei Tagen am Großen Arber möglich, aber da wir genug Kinder (gell, liebe U17er) dabei hatten, kamen wir zumindest dort in den Genuss der günstigeren Familientickets. Und wenn mal eines der Kinder seine Schuhe am Hotel vergessen hatte, fand sich natürlich auch ein hilfsbereiter Papa Bene, der sie mit Willys Auto holte. Natürlich wurde auch das Erlebnisbad in Zwiesel wieder ausgiebig genutzt und die Abende mit Kartenspielen verbracht, wenn der Dartscheibe mal eine Ruhepause gegönnt wurde. Wobei bei den Karten die althergebrachten Schafkopfblätter durch Pokerkarten ersetzt wurden. Aber auch hier brachte es Willy durch seine unkonventionelle Setzweise fertig, seine Mitspieler zur Verzweiflung zu bringen. Im Prinzip hat sich also nicht viel geändert. Ob man nun ohne seine Karten gesehen zu haben verdoppelt (Schafkopf) oder sich einfach mal jeden Flop ansieht (Poker), irgendwann bringt man jeden Mitspieler damit zur Verzweiflung.
Insgesamt war es diesmal eine etwas weniger turbulente Woche als in den letzten Jahren, aber hat wieder sehr viel Spaß gemacht und wir drei freuen uns schon auf den Sommer.
Eure Elke, Felix und Hofi

 

2006 – Sommer

www – Willy will’s wissen

Bericht aus dem Trainingslager in Běšiny (Tschechien) vom 2. bis 9. September 2006

Wir begrüßen Euch ganz herzlich zur neusten Ausgabe von Willy will’s wissen, diesmal aus dem tschechischen Běšiny, wo wir Antworten auf viele ungelöste Rätsel rund um’s Judo gefunden haben.

Auch dieses Jahr haben sich wieder 35 Judoka des SC Armin sowie befreundeter Vereine für eine Woche zum Trainingslager zusammengefunden.

Wie oft kann man in einer Woche Lagerfeuer machen? Und wann ist ein Feuer denn eigentlich ein Feuer? Wie viel Wasser passt in ein Kanu? Wozu braucht man auf der Matte Inline-Skate-Knie-Schoner? Wie viele Leute braucht man, um eine Playstation 2 für den Karaoke-Abend in Betrieb zu nehmen? Und schaffen sie es dann auch? Was ist ein Super-Munchkin? Wie viele Kinder kann Felix auf einmal beschäftigen? Wie viele Flaschen braucht man um ein Freundschaftsband für zwei zu knüpfen? Und funktioniert es auch mit mehr als zwei Personen? Wen bringen Waschbären zum Weinen und was wäre, wenn Judo einfach wäre?

Wie jedes Jahr waren die zwei täglichen Trainings für fast alle obligatorisch, Ausnahmen gab es nur für Felix (zu klein), Elke (musste auf Felix aufpassen) und unsere beiden Mütter, die den Laden organisatorisch am Laufen halten mussten. Dennoch blieb genug Zeit um nach Zwiesel ins Erlebnisbad zu gehen, Kanu zu fahren und natürlich abends am Lagerfeuer zu sitzen, was dank des herrlichen Wetters an 5 von 7 Abenden genossen werden konnte. Ein Feuer, so Willy’s Definition, ist übrigens erst ein Feuer, wenn es höher ist als er. Für die Nachwuchs-Feuerwerker unter Hofi’s Anleitung und Hilfe, war dies eine der leichtesten Übungen, während Bene sich um den Nachschub mit gegrillten Kartoffeln kümmerte.

Die Frage, wie viel Wasser in ein Kanu geht, lies sich dagegen nicht so leicht beantworten. Da Willy, Tanja und Isabel vor der Abfahrt keine Eich-Markierungen angebracht hatten und auch keine Messbecher zum Ausschöpfen besaßen, bleibt hier nur die Antwort: soviel Wasser bis es randvoll ist. Aber auch die restlichen Bootsfahrer blieben dank zahlreicher Wasserschlachten nicht wirklich trocken. Bei den abendlichen Kata-Trainings führte Willy eine neue Mode auf der Matte ein. In Ermangelung anderer Knieschoner nutzte er zum Üben der Katame-no-Kata (besser bekannt als Bodenrutsch-Kata) seine Inline-Schoner.

Für einen der seltenen feuerlosen Abende war eigentlich eine Karaoke-Abend mit dem PS2-Spiel Singstar geplant. Nachdem ca. ein halbes Dutzend mehr oder weniger technik-begabte Mitfahrer versucht hatten, die Konsole zunächst an einen Bildschirm, dann an Willy’s Laptop anzuschließen, musste der Versuch schließlich abgebrochen werden. Also wurde es ein Abend mit freier Beschäftigung und die Betreuer erkundeten beim Karten-Spiel Munchkin unterirdische Verliese und mussten sich mit so seltsamen Monstern wie Möchtegern-Vampiren (dabei hatten wir in einem Winterlager doch schon echte) rumschlagen. Während auf das Essen gewartet wurde, nutze Felix die Zeit, um mit den größeren Kindern zu spielen. Wie viele er maximal beschäftigen könnte, kann nicht endgültig gesagt werden, schließlich waren nur 20 Kinder dabei. Aber er würde es sicher auch noch mit mehr aufnehmen.

Tagsüber wurden in den Trainingspausen mittels Flaschen-Werfen jede Menge Freundschaftsbänder geflochten. Eigentlich machen dies zwei Personen mit jeweils zwei Flaschen. Am Ende war jedoch klar, dass auch vier Personen mit insgesamt 8 Flaschen ein Band knüpfen können, was im Übrigen ein exzellentes und witziges Koordinationstraining bedeutet.

Wenn mal gerade keine Bänder geknüpft wurden, wurde die freie Zeit zum T-Shirt-bemalen genutzt. Die Kinder gaben sich die größte Mühe und zeigten eine beeindruckende Ideenvielfalt. Von der Blumenwiese über die bildliche Darstellung der Zusammenarbeit zwischen SC Armin und Unterhaching bis hin zu abstrakter Kunst war alles dabei und auch die größeren ließen sich nicht lumpen. So wurde dem Judo-Waschbären aus dem Programm »Judo spielend lernen« die Aussage »Bis einer weint« in den Mund gelegt und die Frage beantwortet, was wäre, wenn Judo einfach wäre: Es würde Fußball heißen.

Eine Frage konnte in diesem Lager aber nicht gelöst werden. Nämlich wie im nächsten Jahr die beiden Judo-Mamas Sabine und Gerlinde, die leider zum letzten Mal dabei waren, ersetzt werden können. Herzlichen Dank für die super Betreuung in den letzten drei Sommerlagern.

Auch wenn wir auf die beiden verzichten müssen, freuen wir uns schon auf das nächste Mal.

Elke, Felix und Hofi

 

2006 – Winter

Wer sein Auto liebt, der schiebt!
Judo-Skilager vom 25.02. bis 04.03.2006 in Železná Ruda

In den Faschingsferien 2006 machten sich wieder einmal 15 Judoka des SC Armin sowie befreundeter Vereine auf nach Tschechien um dort zu trainieren, aber natürlich ebenso das Skifahren und Snowboarden zu genießen.
Auch wenn es einige kleinere Anlauf-Schwierigkeiten gab, war es wieder eine geniale Woche. Leider musste mangels Skipässen der Pausentag, den alle gegen Ende der Woche gut gebrauchen hätten können, bereits am ersten Tag genommen werden. Aber dank der guten Pistenverhältnisse in den Skigebieten Belveder und Špičák war das schnell vergessen. Und die wurden von den meisten auch bis zur völligen Erschöpfung genutzt, nur um auf direktem Weg in die Judohalle zu gehen. Auf der Matte wurde dann mit vollem Einsatz weitergemacht, beim Aufwärm-Spiel gleich mit etwas mehr als der Finger von Thomas vertragen konnte. Aber der Finger sollte nicht das einzige sein, was in dieser Woche zu Bruch ging, er teilte das Schicksal mit Willy’s nagelneuer Dartscheibe (im Gegensatz zu dieser trat der Finger allerdings die Rückreise nach Deutschland an).
Innerhalb von nur zwei Abenden wurde die Dartscheibe durch normales Spielen (wenn man es als normal bezeichnet, dass die Pfeile mit einer dermaßen Wucht geworfen werden, dass man das Gefühl hat, sie sollen jemanden hinter der Wand treffen) in ihre Einzelteile zerschossen, so dass die Elektronik versagte und ganze Teile aus der Scheibe brachen. Gegen Ende der Woche konnte dann nur noch ohne Bull’s Eye gespielt werden, auch diverse Rettungsversuche mit Sekundenkleber halfen nichts mehr gegen die ungestüme Gewalt der Spieler.
Beim Judo-Training wurde ausgiebig für die anstehenden Wettkämpfe und Gürtelprüfungen geübt, auch wenn der Weg in die Halle manchmal mit Hindernissen verbunden war. Aber bis auf einmal fand Willy jedes Mal den Hausmeister, um uns zu öffnen. Nur für die Umkleiden fand sich kein Schlüssel und die einzige unverschlossene Tür zu den Judosachen hatte keine Klinke. Doch auch dieses Problem konnte gelöst werden, indem man sich einfach (fast gewaltfrei) von einer anderen Tür die Klinke auslieh.
Die Skipisten boten jede Menge Möglichkeit für mehr oder weniger gewagte Sprünge und auch die extra hierfür aufgebauten Geländer wurden zum Trick-Fahren mehr oder weniger erfolgreich genutzt. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass man auf einem Stahlgeländer deutlich beschleunigt und spätestens wenn der Anlauf für den Sprung direkt am Liftausstieg begonnen wird, kann es sein, dass er am Ende doch zu lang ist, als dass man es noch stehen könnte. Vergisst man eines dieser beiden, so erfährt man irgendwann zwangsläufig, dass Schnee durchaus hart sein kann.
Er eignet sich aber auch hervorragend, um Dinge darin zu vergraben, seinen es nun Snowboards, die angeschnallt bis zur Bindung drinstecken, oder aber Autos, die Ausflüge in den vor lauter Schnee nicht mehr vorhandenen Graben machen bzw. schlicht die Steigung nicht mehr schaffen. Mehr als nur einmal benötigte hier Willy die tatkräftige Unterstützung der anderen Mitfahrer, um seinen Wagen wieder flott zu kriegen. Beim ersten Mal fanden das alle sehr witzig, am letzten Tag, als fast der ganze Weg bis hoch zum Hotel mitsamt Hänger geschoben werden musste, der eine oder andere eher zum Kotzen.
Insgesamt war es wieder eine klasse Woche und ich freue mich schon auf den Sommer, dann wieder mit Elke und vor allem auch mit Felix, der dort die Matte krabbelnd unsicher machen wird.

Euer Hofi

 

2005 – Sommer

in Běšiny (Tschechien) vom 3. bis 11. September 2005

Wieder war es eine geniale Woche. 41 Leute waren bei Sonnenschein und bester Laune eine Woche lang mit Judo, Laufen, Radfahren, Volleyball, Kanufahren, Schwimmen, Minigolf in Tschechien. Aber auch der Spaß mit mehreren Abenden am Lagerfeuer, beim Kartenspielen oder bei der Nachtwanderung kam nicht zu kurz.
Bestens betreut beim Sport durch Reiner, Andi (Hofi) und Willy und der ausgezeichneten Betreuung in der Freizeit durch Gerlinde und Sabine ist die Woche viel zu schnell vergangen.

Vielen Dank an alle für diese geile Woche.

Euer Willy
2005 – Winter

Böhmische Knödel oder auch Willy Hubers kleine Snowboardschule

In der Zeit vom 05.02. – 11.02.2005 fuhren wieder einmal einige Münchner Judoka, die sich um den Trainer des SC Armin Willy Huber versammelt hatten, in Richtung Tschechien. Diesmal ging es aber nicht nur ums Judo, auch das weiße Element wurde ausgiebig erkundet. Und wie schon im vergangenen Sommer stellten sich einige interessante Fragen:

Was ist ein Snowboarderinnen-Taxi?
Kann Knoblauch Kümmel wirklich ersetzen?
Wer ist Zwerg Schorschi und warum betreibt er eine Snowboard-Schule?
Um wie viele Pisten kann ein Skigebiet von den Ski-Fahrern selbst erweitert werden?

Im Gegensatz zum Sommercamp kamen diesmal alle ohne größere Probleme über die Grenze, teilweise mit den Privatautos, teilweise mit dem Zug und auch die Fahrzeugpapiere waren bei allen komplett. Auf verschneiten (Um-)Wegen ging es zum Hotel Chata Povidry, wo zunächst die Matten aufgetaut, aufgebaut und geputzt wurden.

In den folgenden Tagen wurden von dort aus die Ausflüge zum Skifahren nach Srní und Kašperské Hory gestartet. In Kašperské Hory wurden nicht nur die vorhandenen Pisten und Sprungschanzen mit Eifer genutzt, auch eine zusätzliche Tiefschnee-Piste wurde eröffnet. Da die Pistenverhältnisse durchaus als anfänger-freundlich zu bezeichnen waren, wurden oft die Skier und Snowboards zwischen den Mitfahrern durchgetauscht, wenn es sein musste auch mitten auf der Piste.

Willy Huber kümmerte sich mit Engelsgeduld um all diejenigen, die zum ersten Mal auf einem Snowboard standen und so recht intensiven Kontakt mit dem weißen Element schlossen. Schnell hatte Willy dann auch seinen Spitznamen weg: Zwerg Schorschi. Wer auch nur ein Bild von Wilhelm Georg Huber auf dem Snowboard kennt, weiß warum. Für den Transport im Schlepplift wieder noch oben war dann Hofi zuständig.

Am Nachmittag ging es dann zum Training auf die Matte, auf 5×16 m gaben alle ihr bestes, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Dafür wurden teilweise sogar Extra-Schichten gemacht und auf den Besuch auf dem Asia-Markt verzichtet.

Kümmel kam bei so manchem Mitfahrer als Gewürz nicht gut an und so kümmerte sich Willy darum, dass keiner mehr ins Essen kam. Ungewürzt kam das Essen aber doch nicht auf den Tisch und so machte sich bald im Training der angenehme Duft von Knoblauch breit. Vampire hatten hier keine Chance. Und so wurde die kleine Fledermaus, die bei dem einen oder anderen für großen Schrecken gesorgt hatte, eingefangen und schnellstmöglich zu einer Auffangstation gebracht.

Wieder war es eine klasse Woche und wir freuen uns schon jetzt auf das Sommer-Camp.

Elke und Hofi
2004

in Železná Ruda (Tschechien) vom 4. bis 12. September 2004

!!!! Eine kleine Geschichte von unserem Ausflug !!!!
Vereintes Europa !?!

Glauben Sie an ein vereintes Europa?
Haben Sie immer Ihren Fahrzeugschein im Geldbeutel?
Ist »Bandit-Frau« ein Kompliment?
Haben Sie schon eine Parkkralle aus der Nähe gesehen?
Lieben Sie Kneipp?
Tragen Sie gerne Kanus?
Mögen Sie Böhmische Knödl?

Wenn Sie zwei der Fragen mit »ja« beantworten können, besuchen Sie Tschechien, das Land der unbegrenzten Erlebnisse!

Vom 4.9. – 12.9.2004 erlebten 36 Judoka des SC Armin und Freunde, eine erlebnisreiche, kameradschaftliche Woche mit intensivem Training, Lagerfeuer, Kanufahrt und vielem mehr in Železná Ruda, Tschechien. Vereintes Europa? Aber sicher, schließlich wurden die Judoka des SC Armin nicht nur von befreundeten Judoka aus der Umgebung begleitet, auch der litauische Fahrer des Hotels nahm einmal am Training teil. Die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien sollte jedoch für den einen oder anderen ein fast unüberwindliches Hindernis darstellen. Der erste, der diese Erfahrung machen musste, war Trainer Reiner Häder, der im Vertrauen auf das vereinte Europa gleich sämtliche Papiere zu hause gelassen hatte. Die Strafe folgte auf dem Fuß, mit Tempo 200 wurde er nach München gebracht, etwas schneller als er es bis vor einigen Jahren mit seinem R4 gewohnt war. Im zweiten Versuch gelang der Grenzübertritt. Weniger Glück hatten Horst und Daniel, die nach Trainingsverletzungen versuchten in Bayerisch Eisenstein einen Arzt aufzusuchen. Unterwegs mit dem Auto von Abteilungsleiter Willy Huber war die Fahrt auf der tschechischen Seite der Grenze schon zu Ende. Um einen möglichen Schmuggel von Autos nach Deutschland zu verhindern, wollten die pflichtbewussten Grenzer den Fahrzeugschein sehen. Den konnten die Jugendlichen natürlich nicht vorweisen, schließlich hatte ihn nicht einmal Willy dabei. Mit der grünen Versicherungskarte wurde der Grenzer beruhigt und ließ die beiden ausreisen. Für die Wiedereinreise nach Tschechien reichte dieser grüne Zettel jedoch nicht mehr. Auch das T-Shirt »Drogenfahnder« trug nicht zur Besänftigung der Grenzschützer bei. Das Auto wurde schließlich in Deutschland geparkt und die beiden Jungs testeten die Zugverbindung und schafften es schließlich doch über die Grenze und zurück ins Hotel. Aufgrund der zahllosen Asia-Märkte, die natürlich mit Begeisterung besucht wurden, könnte man glauben, die Erweiterung Europas reiche bis Vietnam. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Hemmnissen wurde einem das Feilschen immer vertrauter. So manche perfektionierten diese Fähigkeit soweit, dass sie nach einiger Zeit bereits als »Bandit-Frau« bezeichnet wurden. Dies mussten auch die Beamten der tschechischen Polizei mitbekommen haben, die sofort das Auto mit einer Parkkralle versahen. Wie löst man sein Auto nun wieder aus? Ein Zettel an der Fahrertür forderte den Besitzer auf, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, da er keinen gültigen Parkschein hatte. Die einfachste, aber kostenintensive Lösung, ist, einfach der Aufforderung zu folgen. Nachdem dies geschah, standen einige Frauen etwas betrübt um das Auto und rechneten im Stillen, wie teuer der gerade erfeilschte Pullover nun doch wird. Aber hier kam die Rettung durch einen freundlichen Vietnamesen. Man kam seinem Vorschlag nach und kaufte einen neuen Parkschein. Diesen tauschte man dann mit einem etwas älteren aber noch gültigen Exemplar anderer Deutscher. Nun musste man ihn nur noch auf dem Fahrzeugboden deponieren und mit unschuldigen, treuen Augen erklären, dass ihn die Polizei wohl übersehen habe. Am Donnerstag war dann Kanu-Fahrt auf der Otova angesagt. Mit neun Booten, die zwischen zwei und drei Personen beförderten, machten wir uns auf den Weg. Laut Jaroslav würden wir dreimal aussteigen und unsere Boote tragen müssen. Er meinte jedoch über Land an den Schleusen vorbei. Vom Aussteigen im Fluss und Durchwaten der seichten Stellen hatte er nichts erzählt. Nach 18 km und vier Stunden Bootsfahrt (Bootsschub) war doch einigen durch nasse Jeans und Schuhe ziemlich kalt geworden. So freuten wir uns umso mehr auf den anschließenden Grillabend in unserem Waldschlösschen. Zweimal kamen wir in den Genuss gegrillten Fleisches, meistens gab es jedoch gut-tschechische Küche mit vielen böhmischen Knödeln. Es gäbe noch viel Anekdoten und Geschichten zu erzählen, wie zum Beispiel den Ausflug ins Wellenbad, die immer weiter verbesserten Versuche ein Lagerfeuer aufzubauen (und abzubrennen), die Mountainbike-Strecken mit kaputten Fahrrädern, eine Nachtwanderung mit Umwegen, die Fahrten in überfüllten VW-Bussen auf Gartenstühlen sowie das von Simon Diller organisierte Tischtennis-Turnier.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf eine lustige, trainingsintensive Woche im Erlebnisland Tschechien in den Sommerferien 2005.

Danke, dass wir euch begleiten durften!
Elke und Hofi

 

2003

in Běšiny (Tschechien) vom 30. August bis 7. September 2003

 

2002

Am 8. September belagerten wir mit 40 Leuten wieder einmal ein ganzes Abteil der Bundesbahn und fuhren nach Passau. In Passau wartete bereits der Bus, mit dem wir nach Kubova Hut (Tschechien) in unser Camp gebracht wurden. Nach der Einteilung und dem Beziehen der Hütten starteten wir mit dem ersten gemeinsamen Training.

Beim Nachmittagstraining am 9. verletzte sich Nicki am Schlüsselbein und wurde von Sabine ins Krankenhaus gefahren. Es wurde ein Bruch des Schlüsselbeins festgestellt, somit konnte Nicki den Rest der Woche nicht mehr trainieren.

Bei unserer Kanutour am 10. ging das Pech weiter und unser Betreuer Gregor verletzte sich an der Schulter so schwer, daß er ins Krankenhaus mußte und am nächsten Tag von Sabine heimgefahren wurde.

Ab sofort hatten wir Glück und wurden von schwereren Verletzungen verschont. Bei manchen Kindern war etwas Heimweh angesagt, aber ansonsten hatten wir eine wunderschöne Woche in Kubova Hut.

 

2001

Am 2. September starteten wir vom Hbf München mit dem Zug nach Passau, mit dem Bus ging es dann weiter nach Kubova Hut in Tschechien.

Mit bis zu 30 Personen waren wir in kleinen Holzhütten untergebracht. Täglich wurden 2 Pflicht- und 2 Sondertrainings angeboten, die unser Camptrainer Reiner mit Unterstützung von Willy sehr gut gestaltete und die immer unter reger Beteiligung stattfanden. Außerdem fanden ein Tischtennisturnier und diverse Spiele für unsere Jüngeren statt. Bei leichtem Regen wurde eine Kanufahrt durchgeführt.